Die PHOENIX Sage

 

Der PHOENIX



Die Sage berichtet, dass der heilige Vogel PHÖNIX (griech., aus ägypt.: benu, Leuchten) alle 500 Jahre einmal, aus Osten kommend, nach Heliopolis in Ägypten geflogen kam, um im Sonnentempel sein Nest zu bauen. Hier verbrennt er beim Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte. Nach Erlöschen der Flammen bleibt ein Ei zurück, aus dem nach kurzer Zeit ein neuer PHÖNIX schlüpft und zum Himmel empor fliegt.

Der PHÖNIX gilt als Symbol der Unsterblichkeit: Die alten Alchemisten verwandten ihn zur Darstellung des Steins der Weisen; bei den Christen galt er als Zeichen der Wiedergeburt; an den Toren und Wänden östlicher Tempel weist er auf höhere Bewußtseinsstufen hin.

Ein Sinnspruch entstammt dem Barock, als man nach den Verwüstungen des 30-jährigen Krieges eine Art kultureller Wiedergeburt feierte – Ex Flammis Orior. Und der Wissenschaftler Walter Maunder erklärt das weltumspannende Symbol des „Sonnenvogels" mit der Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis und ihrer Corona.